Interkultureller Dialog in Kunst, Religion und Politik
  Intercultural Dialogue in Art, Religion and Politics
 
 
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Von der Idee, der Kunst den Vortritt zu lassen

Militärische Gewalt und religiöser Dogmatismus prägen die aktuelle politische Situation in der Konfliktregion Naher Osten; Unfreiheit, Angst und Misstrauen dominieren das Verhältnis der Menschen zueinander. Der Krieg im Libanon zwischen Israel und der Hisbollah hat dies erneut dramatisch deutlich gemacht.
Wir verschließen nicht die Augen vor diesen furchtbaren Ereignissen. Künstlerische Arbeiten, die sich diesen Realitäten stellen, die Wirklichkeiten und zugleich utopisch Gewaltfreiheit thematisieren, sind Teil und Spiegel dieser Realität. So ist Kunst für uns eine Form der Annäherung und Auseinandersetzung. Kunst kann Ohnmacht und Verantwortung — auch historische Verantwortung — thematisieren, Fragen und Verunsicherungen offen legen, Einsichten und Hoffnungen befördern. Künstlerisches Arbeiten und die Kommunikation über Kunst kann die Basis schaffen und verbreitern, auf der ein sowohl lokaler und zugleich globaler Interkultureller Dialog in Kunst, Religion und Politik wachsen und gedeihen kann.
Das ist unsere Hoffnung und der zentrale Ausgangspunkt für das Projekt "peace of art".

Cerstin Gerecht, Amt für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel
Joachim Liß-Walther, Ansgargemeinde Kiel, für den Kirchenkreis Kiel
Dirk Scheelje, Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
Anke Müffelmann, Projektleitung, Kulturwochen Nahost — peace of art

Das Projekt

"peace of art" versteht sich als ein Zusammenschluss von engagierten Kräften aus den Bereichen Kunst, Religion und Politik, die durch interkulturellen Austausch den Dialog zwischen Kulturschaffenden fördern sowie Verständigung in politischen und religiösen Fragen suchen. Dabei soll der möglichen und leider oft vorhandenen Instrumentalisierung von Kunst durch Religion oder Politik die qualitative und wertfreie Begegnung entgegengesetzt werden.
Wir versuchen mit "peace of art" einen Weg zu beschreiten, der Raum für positive, menschliche Annäherungen über das Medium des miteinander Arbeitens und des Schaffens bietet. Dabei wird das Ziel verfolgt, zwischenmenschliche Dialoge anzustoßen, die es ermöglichen jenseits von Vorurteilen und Mediendarstellungen Einblicke in die kulturellen religiösen und politischen Lebens- zusammenhänge des jeweiligen "Gegenüber" zu gewinnen.

>> bisher realisierte Projektphasen
>> Trägerkreis
>> Schirmherrschaften

>> Kooperationen

Weiterere Projektinformationen zum Herunterladen:

>> Konzept von "peace of art" (pdf-Datei, 37 kb)
>> Faltblatt, deutsch (pdf-Datei, 49 kb)